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Fast jeder versucht, sein Haus oder seine Wohnung so gut wie möglich vor potentiellen Gefahren zu schützen. Gerade zur Einbrecherabwehr gibt es jede Menge verschiedener Möglichkeiten, mit denen sich das Eigentum schützen lässt. Eines der komfortabelsten Mittel ist die Funkalarmanlage. Sie hat vor allem einen entscheidenden Vorteil: Sie lässt sich im Vergleich zu kabelgebundenen Anlagen viel leichter montieren und auch die Sicherung von weiter entfernt liegenden Gebäuden wie zum Beispeil Garagen ist gar kein Problem und ohne eine aufwendige Kabelverlegung möglich.

Im Vergleich zu einer konventionellen Alarmanlage werden an Funkalarmanlagen allerdings völlig andere Ansprüche gestellt, so muss zum Beispiel der Übertragungsweg auf eine besondere Weise gesichert sein, schon allein, damit eine Sabotage durch fremde Funksender ausgeschlossen werden kann. Außerdem müssen die Signale der einzelnen Sensoren regelmäßig überprüft werden, um auszuschließen, dass einige Sensoren plötzlich über keine Funkverbindung mehr verfügen und daher keinen Alarm schlagen können. In Deutschland werden zur Übertragung von Funkalarmanlagen-Signalen die sogenannten ISM-Frequenzen genutzt, die allgemein als sicher gelten. Allerdings funken auch viele andere Geräte in diesen Bereichen, so dass Störungen nicht komplett ausgeschlossen werden können.

Funkalarmanlagen basieren alle auf denselben Komponenten, die Hersteller variieren natürlich. Eine solche Anlage besteht immer aus mindestens drei einzelnen Geräten, ein Sender, eine Zentrale und ein Wählgerät müssen mindestens vorhanden sein. Das Wählgerät wird an die Zentrale angeschlossen, die immer dann reagiert, wenn der Sensor ausgelöst wird. Mit dem Wählgerät kann dann wahlweise ein privater Sicherheitsdienst, die Polizei oder einfach eine Privatperson benachrichtigt werden. Die meisten Geräte unterstützen auch eine Mitteilung per SMS an bestimmte Personen, wenn der Sensor ausgelöst wird.

Sensoren gibt es in den verschiedensten Varianten, es gibt Feuersensoren, Glasbruchsensoren, Bewegungsmelder und noch viele andere Geräte, die in einer Funkalarmanlage eingesetzt werden können, um vor eventuellen Einbrechern zu warnen. Fast alle dieser Geräte werden mit Akkus betrieben. Daher ist eine regelmäßige Wartung wichtig, um zu verhindern, dass die Sensoren mangels Energieversorgung nicht mehr funktionieren. Allerdings verfügt beinahe jede moderne Funkalarmanlage sowieso über eine Funktion, die meldet, wenn einer der Sensoren mangels Energie keine Signale mehr übersendet.

Günstige Funkalarmanlagen mit der Grundausstattung an Funktionen und einem oder zwei Sensoren sind bereits ab 500 Euro im Handel erhältlich, sehr hochwertige Anlagen kosten schnell mehrere Tausend Euro. Allerdings lassen sich auch die günstigen Anlagen mit zusätzlichen Sensoren beinahe unbegrenzt erweitern. Je hochwertiger die Gegenstände sind, die besichert werden sollen, desto besser sollte auch die Funkalarmanlage sein, damit es nicht doch noch zu bösen Überraschungen kommt.

Empfehlung: Rechtsschutzversicherung