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Lichtschranken sind ein hervorragendes Mittel, um eine Alarmanlage zu unterstützen und spezielle Bereiche gesondert abzusichern. Für die meisten Alarmanlagen gibt es Lichtschranken als Zubehör oder direkt im Komplettpaket enthalten. Es gibt zwei verschiedene Arten von Lichtschranken, die Einweg-Lichtschranken und die Reflex-Lichtschranken. Die Einweg-Lichtschranke ist die einfachere Bauweise. Bei dieser stehen sich Sender und Empfänger des Infrarotlichtes gegenüber und müssen beim Einbau zueinander ausgerichtet werden. Die Lichtschranke wird immer dann ausgelöst, wenn der Lichtstrahl unterbrochen wird. Der Einbau ist allerdings gar nicht so einfach, da Sender und Empfänger in verschiedenen Gehäusen untergebracht sind und die Ausrichtung ziemlich exakt erfolgen muss, damit nicht ständig ein Fehlalarm ausgelöst wird. Die zweite Variante ist die Reflex-Lichtschranke. Bei diesem Modell befinden sich sowohl Sender als auch Empfänger in ein und demselben Gehäuse. Der Lichtstrahl wird dabei entweder durch einen Reflektor oder durch den Gegenstand, der die Lichtschranke berührt, zurückgeworfen. Aus den dadurch entstehenden Unterschieden bei der Reflektion kann ein Alarm ausgelöst werden. Die meisten modernen Reflex-Lichtschranken verfügen zusätzlich noch über einen Polarisationsfilter. Diese Varianten arbeiten nur mit einem Retroreflektor, der auch einen aufgestellten Spiegel als Durchbrechen der Lichtschranke erkennt. Dieses System ist weit sicherer als eine normale Reflex-Lichtschranke. Allgemein lassen sich die Reflex-Lichtschranken viel einfacher und mit weniger Aufwand montieren, weil Sender und Empfänger nicht so genau aufeinander ausgerichtet werden müssen.

Neben den einzelnen Schranken gibt es auch spezielle Lichtschrankennetze, in denen mehrere Lichtschranken in einem Verbund zusammengeschlossen werden. Mit diesen lassen sich auch größere Bereiche gegen unbefugtes Betreten absichern, beispielsweise Tresorräume oder andere Räume, in denen sensible Daten oder Gegenstände aufbewahrt werden.

Einweg-Lichtschranken sind die günstigste Möglichkeit, um Räume zu sichern, allerdings bieten diese im Vergleich zu den Reflex-Lichtschranken nur einen geringen Schutz vor unbefugtem Betreten. Dafür sind günstige Modelle schon für weit unter 50 Euro im Handel zu bekommen. Reflex-Lichtschranken sind teurer, ca. 100 Euro müssen für hochwertige Modelle ausgegeben werden. Lichtgitter und Lichtvorhänge sind mit noch höheren Kosten verbunden, je nachdem, wie groß die abzusichernde Fläche ist, sind nach oben kaum Grenzen gesetzt. Die Integration in eine bestehende Alarmanlage ist aber recht einfach, auch die günstigen Modelle verfügen meistens über eine Schnittstelle, mit der sie in ein Alarmanlagensystem integriert werden können. Lichtschranken sind eine gute Ergänzung zu einer Alarmanlage, gerade wenn wertvolle Gegenstände nur in speziellen Räumen aufbewahrt werden. Mit einer Lichtschranke können diese Räume effektiv und vor allem für den Einbrecher unsichtbar gesichert werden. Allerdings können sie nur bedingt versteckt montiert werden, da Sender und Empfänger frei in den Raum strahlen müssen.